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Acerola Vitamin C


Vitamin C wird für die Bildung von Knochen, Zähnen, Zahnfleisch, Blut und Gallensäure benötigt. Es übernimmt wichtige Funktionen bei der Regulierung des Abwehrsystems und spielt vor allem bei der Infektabwehr eine wichtige Rolle. Vitamin C wird für die Entgiftung und Produktion von Sexualhormonen und Nebennierenhormonen in unterschiedlichsten Stresssituationen benötigt. Außerdem hemmt Vitamin C die krebserregenden Nitrosamine bzw. andere schädliche Stoffe, z. B. sogenannte freie Radikale, in ihrer schädlichen Wirkung.


Vitamin C ist daher eines der wichtigsten Antioxidantien für den Körper. Es trägt auch zur besseren Verwertung von Eisen im Körper bei und ist an verschiedenen Synthesen im Körper beteiligt, z. B. von Kollagen, Carnitin und von Neurotransmittern des Gehirns.


Vitamin C ist ein essentieller Nährstoff, also lebensnotwendig, und muss von außen zugeführt werden, da der Mensch das für seine Bildung notwendige Enzym im Laufe der Evolution verloren hat und es auch nicht speichern kann. Früher trat auf langen Seereisen, bei denen den Seeleuten kaum frisches Gemüse und Obst zur Verfügung standen, bei der Besatzung häufig Vitamin-C-Mangel bis hin zum Skorbut auf. Kapitän Cook war im 18. Jahrhundert einer der ersten, der seiner Mannschaft Gemüsesuppen und Sauerkraut gab und bei seiner Weltumsegelung auf den Inseln nicht nur Süßwasser, sondern auch Grünpflanzen mit an Bord nahm. Seine Mannschaft blieb so vor starken Mangelerscheinungen verschont. Ein Mangel an Vitamin C äußert sich in Bindegewebsschäden, Blutungen im Zahnfleisch und der Muskulatur sowie in Zahnausfall. Bei einem leichteren Mangel, besonders bei älteren Menschen, kommt es zur Schwächung des Immunsystems, zu Erkältungen, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und verzögerter Wundheilung.

Nach dem heutigen Wissensstand spielt Vitamin C eine ganz zentrale Rolle als Schutzsubstanz für die Zellen. Untersuchungen zeigen regelmäßig einen Zusammenhang zwischen niedrigen Plasmaspiegeln von Vitamin C und erhöhtem Vorkommen bestimmter Krebsarten. Eine gute Vitamin C-Versorgung ist also ein wesentlicher Beitrag zur Krebsvorbeugung. Für die Hemmung der Tumorentstehung bedarf einer intakten Abwehr. Vitamin C stärkt sowohl die zelluläre Immunabwehr, in dem es die Lymphozyten und die Makrophagen aktiviert, als auch die hormonbedingte Abwehr, weil Vitamin C-Gaben die Serumkonzentrationen der Immunglobuline erhöhen.


Wer statt auf synthetische Ascorbinsäure auf eine natürliche Vitamin C-Quelle zurückgreifen will, ist nicht nur auf Vitamin C reiche Nahrungsmittel wie Paprika, Petersilie, Kartoffeln, Sauerkraut und Beerenfrüchte angewiesen.


Natürliches Vitamin C für Nahrungsergänzungsmittel wird vornehmlich aus der Acerola Kirsche gewonnen. Hier ist auch Bio-Qualität erhältlich. Acerola Vitamin C hat den Vorteil, dass das Vitamin C hier nicht isoliert vorliegt sondern in seinem natürlichen Verband mit Provitamin A, Vitamin B1, B2, Eisen, Eiweiß, Niacin, Phosphor und Kalzium. Diese einmalige, von der Natur gegebene Zusammensetzung, verstärkt nach heutiger Kenntnis die antioxidative (zellschützende) Wirkung des Vitamin C.


Zink
Zink ist als Zinkgluconat besonders gut aufnehmbar. Das essentielle Spurenelement muss kontinuierlich zugeführt werden, da es nicht selbst gebildet und nicht gespeichert werden kann. Besonders viel Zink ist in Fleisch enthalten, weshalb eine Substitution mit Nahrungsergänzungsmitteln sich besonders für Menschen empfiehlt, die auf Fleisch weitgehend verzichten. Getreide und Milchprodukte gelten als mittlere Zinklieferanten. Allerdings hat eine groß angelegte Ernährungsstudie in Deutschland ergeben, dass mehr als die Hälfte aller Probanden viel zu wenig Zink zu sich führte und ihre Zinkvorräte daher erschöpft waren.


Zink ist ein wichtiger Aktivator einer Reihe von Enzymen, die in den Stoffwechsel des Menschen eingreifen. Besonders wichtig ist Zink bei der Zellteilung. Gerade schnell wachsendes Gewebe braucht Zink, daher wird es in der Schwangerschaft, beim Wachstum, zur Wundheilung und für Haut und Haare dringend benötigt. Ohne Zink kann der Körper auch kein Insulin herstellen.

 

Zink ist ebenfalls mit dafür verantwortlich, dass sich beim Mann Spermien und bei der Frau befruchtungsfähige Eier entwickeln können. Außerdem ist es an der Herstellung verschiedener Abwehrzellen im Körper beteiligt. Dazu gehören die weißen Blutkörperchen, die "feindliche" Zellen angreifen und vernichten können. Damit sie richtig agieren können, benötigen sie das Hormon Thymulin. Doch auch Thymulin ist nur dann biologisch wirksam, wenn genug Zink vorhanden ist. Zink ist letztlich verantwortlich für ein aktiv funktionierendes Immunsystem.

Zink hilft auch bei der Produktion des Glückshormons Seretonin und hat daher Einfluss auf unsere gute Laune. Es sorgt ebenfalls dafür, dass unsere Sinnesorgane richtig funktionieren, ist für die Potenz von Bedeutung, bei Akne, Ekzemen und anderen entzündlichen Prozessen und nicht zuletzt für die Entgiftung, speziell von Schwermetallen.

Selen
Das Halbmetall Selen ist ein lebensnotwendiges Spurenelement, das der menschliche Organismus mit der Nahrung aufnehmen muss. Er braucht Selen, um u .a. die Produktion von "Schutz"-Enzymen (z. B. Glutathion-Peroxydasen) zu ermöglichen, die reaktionsfreudige Sauerstoffverbindungen (sog. freie Radikale) entschärfen, welche die Erbsubstanz schädigen und Krebs auslösen können. Dass das Spurenelement Selen für den Körper insgesamt immer nur in "Spuren" nötig und verträglich ist, weiß man schon sehr lange: Zuviel davon führt zur Vergiftung, die schon Marco Polo im 13. Jahrhundert auf seiner Reise nach China bei seinen Pferden feststellte, die extrem selenreiches Gras gefressen hatten. Sie verloren an Haaren und Gewicht, lahmten und litten an Huferweichung.


Auch zu wenig des Elements schadet: Beim Menschen kann Selenmangel zu Herzmuskel- und Gelenkserkrankungen führen und neuerdings häufen sich wissenschaftliche Befunde, die nahe legen, dass auch die Entstehung von Krebs (Prostata, Darm und Lunge) begünstigt wird, eine ausreichende Versorgung mit dem Spurenelement hingegen Tumorerkrankungen vermeiden hilft. Derzeit wird in einer Studie in den USA an rund 33.000 Männern überprüft, ob dies für die Häufigkeit von Prostatakrebs zutrifft.


Selen kommt im Fisch, Fleisch (insbesondere in den Innereien wie Nieren und Leber), vorwiegend aber im Getreide (vor allem Hafer und braunem Reis) vor, wenn es auf selenreichen Böden angebaut wurde. Das ist bei uns aber kaum noch der Fall. Obst und Gemüse enthalten je nach Region sehr wenig oder gar kein Selen. Bei Getreide zeigten Untersuchungen, dass der tägliche Verzehr von 250 g Brot aus in Deutschland geerntetem Getreide nur etwa 10 % des täglichen Mindestbedarfes an Selen liefert. Da unsere Ernährung zudem noch selten ausgewogen ist, empfiehlt sich ein zusätzlicher Verzehr von Selen als Nahrungsergänzung.


Die beste heute bekannte Selenquelle, physiologisch sinnvoll und ungefährlich, ist die Paradiesnuss. Sie gilt als die selenreichste Pflanze der Erde. Sie bietet Selen nicht isoliert sondern in natürlichem Verband mit anderen Nährstoffen (essentielle Omega-6- und Omega-9-Fettsäuren). Die in den nördlichen Teilen Südamerikas beheimatete Paradiesnuss ist eine Verwandte der bekannteren Paranuss. Sie wächst ausschließlich wild und nur in bestimmten kleineren Gebieten auf sehr selenhaltigen Böden. Die Paradiesnuss ist ein Selenakkumulator. Sie nimmt das Selen aktiv, gleichmäßig und gezielt auf. Gegenüber anorganischen Selensalzen wie Natriumselenit und der Selen-Hefe bietet die Paradiesnuss den Vorteil, dass ihr Selen praktisch ausschließlich aus Selencysthationin besteht. Diese Aminosäure ist der direkte biologische Vorläufer des Selenocysteins, das die einzige Form des Selens ist, die unser Körper benötigt und gefahrlos verwerten kann.


Verfasserin: Dr. Doris Ehrenberger