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Was sind Ätherische Öle?

Ätherische Öle werden definiert als duftende, flüchtige Produkte, die mittels physikalischer Verfahren aus Pflanzen gewonnen werden. Vielfach werden sie als der Teil der Pflanze beschrieben, dem die Seele und die geballte Kraft innewohnt. Ätherisch heißt himmlisch, und dieser Begriff zeigt, welche Wertschätzung man diesen Substanzen einst entgegengebracht hat. Sie werden auch Essenzen oder Heilkräuteressenzen genannt, denn sie sind das Essentielle der Pflanzen.

 

Geruchssinn

Hätten wir uns die ursprünglichen Fähigkeiten unseres Geruchssinns erhalten, könnten wir die Heilwirkung von bestimmten ätherischen Ölen möglicherweise unmittelbar riechen. Die Nase könnte uns beispielsweise sagen, welche Krankheiten mit welchem Duft behandelt werden sollten. Lt. Prof. Hans Hatt, „Riechprofessor“ an der Universität Bochum, haben wir Menschen deutlich an Riechsensoren verloren. Von über 1.000 Riechsensoren sind nur 350 Sensoren für verschiedene Duftgruppen übrig geblieben. Seit Jahren wird in der Medizin am Thema Riechen und dem Einsatz von Gerüchen in der Medizin geforscht.

 

Forschung

Die moderne Forschung hat inzwischen die antiseptische Wirkung fast aller ätherischen Öle nachgewiesen. Nur zwei Beispiele: Unter Laborbedingungen tötet eine im Verhältnis 1:6000 verdünnte Nelkenessenz das Tuberkelbazillus, eine Zimtessenz in einer Verdünnung von 1:3000 macht den Typhusbazillus unschädlich. Gleiche Wirkungen gegen Bakterien, Pilze und Viren weisen auch zahlreiche andere ätherische Öle auf.

 

Aromen in der Therapie

Die Heilwirkung von Düften macht sich auch die Aromatherapie zunutze. Hierbei werden stark duftende ätherische Öle angewendet, die entspannend, schmerzlindernd oder anregend wirken sollen. Der französische Chemiker Renè-Maurice Gattefossé gab der Aromatherapie ihren Namen. Nach einem schweren Laborunfall tauchte er seine verletzten Hände in reines Lavendelöl und entdeckte dadurch dessen Heilkraft. In den 20er- und 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelte er aus dieser Erkenntnis eine Heilmethode, die auf isolierten ätherischen Ölen basiert. Bestimmte Bestandteile der ätherischen Öle - wie etwa Monoterpene - werden über die Atemwege oder die Haut aufgenommen, gelangen in den Blutkreislauf und beeinflussen das vegetative Nervensystem. Die Aromatherapie ist eine Form der Pflanzenheilkunde mit langer Tradition. Sie kann Therapieansätze der Schulmedizin wirksam unterstützen und wird gezielt von Heilpraktikern, einigen Ärzten und Aromatherapeuten eingesetzt.

 

Anwendung für zu Hause

Aber auch zu Hause kann man ätherische Öle für das eigene Wohlbefinden nutzen. Sie lassen sich in Ton-, Glas-, Keramikschalen oder speziellen Diffusoren verflüchtigen oder über Wasserdampf inhalieren, sie können eingerieben oder einmassiert, als Kompressen aufgelegt oder Bädern beigemischt werden. Um die 300 ätherischen Öle aus Blüten, Blättern, Schalen und Hölzern sind bekannt, von Rosmarin über Pfefferminze, Lavendel, Immortelle und Orange bis zur Zitrone. Ätherische Öle enthalten Wirkstoffe in konzentrierter Form.

Sie sollten nie unverdünnt benutzt, sondern müssen in einem neutralen Öl gelöst werden. Die reinen biologischen Inhaltsstoffe eines ätherischen Öls sind von entscheidender Bedeutung, wenn es auf die Haut aufgetragen oder als Saunaöl verwendet wird. Wichtig ist, dass ätherische Öle lichtgeschützt und kühl aufbewahrt werden. Die Flasche sollte nach der Verwendung rasch wieder verschlossen werden, um den Sauerstoffeinfluss und damit den Wirkstoffverlust möglichst gering zu halten. Bei halb vollen Flaschen, die lange aufbewahrt wurden, ist es angebracht, den Inhalt nur noch zum Verduften zu verwenden und eine neue Flasche zu benutzen, wenn man das Öl auf die Haut auftragen will.

 

Hinweis für das Wettbewerbsrecht:

Die Lehrmeinung lehnt diese Aussagen zu ätherischen Ölen derzeit noch ab. Die getroffenen Feststellungen beruhen allein auf den Erfahrungswerten des Herstellers und hieraus resultierenden Erkenntnissen.

 

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